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Sat
24
Nov '12

Inseltag (Upper Keys)

Heute ging es wieder einmal früh los. Bereits um halb 8 klingelte unser Wecker. Schnell alles zusammengepackt und beim Check-Out noch etwas vom Frühstücksbuffet mitgenommen. Nach einem Tankstopp (wahrscheinlich das letze mal vollgetankt) ging es südwärts auf dem Highway No.1. Rund eine halbe Stunde war es bis zum ersten Ziel, dem John Pennekamp Korallen Reef State Park.

Kurz nach halb 9 waren wir da und meldeten uns gleich auch für den Bootsausflug um viertel nach neun an. Bis wir unsere Fotoausrüstung komplett geholt hatten war auch schon bald Boarding Time und wir konnten auf den Katamaran einsteigen.  Das Schiff ist mit 2 grossen Glasböden ausgerüstet hier am Ufer war dadurch noch nicht viel zu sehen, später sollte die Aussicht dann aber besser werden.

Zuerst ging es allerdings durch verschlungene Flussarme durch den Mangrovenschungel. Danach durch einen schmalen Kanal weg von der Küste, links und rechts der Fahrtrinne ist alles mit Seegras zu gewuchert. Auf dem offenen Meer zeigte das Boot dann was es wirklich kann, der Kapitän gab Vollgas. Rund 40 Minuten fuhren wir aufs Meer hinaus. Samantha entdeckte rechts vom Boot etwas braunes, das Ganze stellte sich dann als grosse Meeresschildkröte heraus  – für ein Foto hat es aber leider nicht gereicht, dafür waren wir zu schnell.

Draussen am Riff verlangsamte das Schiff seine Fahrt und liess sich treiben, wir konnten nun die faszinierende Unterwasserwelt durch die Fenster beobachten. Korallen und Fische in allen Varianten waren zu sehen. Unser Guide konnte dazu ziemlich viel Interessantes erzählen und wusste zu jedem Fisch etwas. Sehr interessant das Ganze von hier oben ohne Nass zu werden zu sehen. Schnorcheln macht zwar auch Spass doch die Sicht aus dem Boot heraus war wesentlich besser. Auch hier müssen wir euch leider wieder mal sagen: Die Fotos sind wesentlich schlechter, als das ganze live aussieht – ein Auslug hierhin lohnt sich.

Der Rückweg verlief dann ziemlich unspektakulär und um halb 12 waren wir bereits wieder am Hafen angelangt. Wir hatten von hier noch gut eine halbe Stunde bis zu unserem heutigen Host zu fahren und machten uns gleich auf den Weg. Wir haben für die Nacht ein Bett bei Heather auf Islamorada gekriegt. Eine der kleinen Inseln der Florida Keys.  Kurz nach 12 waren wir bereits da und trafen Heather die gerade vom Einkaufen kam draussen.

Sie hat nur ein winziges 1 Zimmer Studio dass sie uns aber für die Nacht ganz überliess, sie wird dafür bei ihrem Freund übernachten  – so haben wir also eine ganze Wohnung für uns. Wir machten uns gleich zusammen auf ein kleines Mittagessen zu suchen und fanden dies an einer Top-Location direkt am Meer (ist bei einer Insel mit 100 Meter Breite auch nicht so schwer). Im Meer direkt neben uns schwammen kleinere Haie und wir spiesen einen Lobster Tail sowie Dolphinfish. Und bevor jetzt der Aufschrei aller Tierschützer kommt – das ist nicht der eigentliche Delphin sondern die lokale Bezeichnung für Mahi-Mahi.

Weiter ging es zu Robbies Marina. Früher war das lediglich eine Anlegestelle für Boote, heute findet sich hier ein Restaurant sowie eine überaus witzige Touristenattraktion. In der Bucht tummeln sich hunderte Tarpoone (das sind ziemlich grosse Fische welche bis 2.5 Meter lang werden). Für ein kleines Entgelt (wirklich günstig) kann ein Eimer mit Futterfischen gekauft werden und diese den Tarpoonen gefüttert werden. Wenn man dies richtig macht springen diese aus dem Wasser heraus. Allerdings braucht es doch ein wenig Überwindung die Hand so Nahe vor so ein Riesenkaliber zu halten.

Daneben haben sich auf dem Pier diverse Pelikane als Trittbrettfahrer eingenistet – passt jemand auf seinen Fischeimer nicht auf, ist dieser ganz schnell leer.

Wir hatten auf jeden Fall unseren Spass, mussten dann aber kurz nach 3 wieder weg – Heather hatte noch zu arbeiten. Während Sie zu Hause ihre Arbeitskleider auf Vordermann brachte, spielten wir ein wenig mit ihren beiden Katzen (wobei Samantha mit Maine-Coons wohl nie warm werden wird…).

Um  vier machte sich Heather auf zur Arbeit (dazu später mehr) und wir gönnten uns nach dem heissen Tag eine Dusche.  Danach mussten aber auch wir schon wieder los, wollten wir doch den Sonnenuntergang geniessen. Dafür ging es zum Restaurant Lorelei wo wir sogar einen Tisch am Beach in der ersten Reihe erhielten. Die Aussicht auf die untergehende Sonne war hier wirklich grandios mit den Wolken am Himmel bot sich ein eindrückliches Farbenspiel. Das war es aber dann schon mit den Pluspunkten des Lokals, Food und vor allem Service waren nicht überzeugend, so dass wir uns für den weiteren Abend ein anderes Lokal suchten.

Wir hatten aber noch eine Adresse zum Ausprobieren – Heather arbeitet nämlich im Nobelressort der Insel an der Bar. Sie warnte uns zwar vor den hohen Preisen, doch waren diese für uns im Rahmen (als Schweizer sind wir uns ja solche Preise gewohnt) und die Bar gefiel uns.  Wir verbrachten den ganzen Abend hier und hatten somit wohl den ersten Couchsurfing Host welcher trotz Arbeit Zeit mit uns verbringen konnte. Die Drinks waren Super und auch die Poulet-Wings welche wir uns als Snack noch gönnten überzeugten. Heather meinte es gut mit uns und vergass beim Tippen ein paar Drinks – wir haben es ihr mit einem etwas grösseren Trinkgeld zurückgezahlt.

So ging ein toller Insel Tag mit sensationellem Sonnenuntergang bei Mojitos  zu Ende…

Fotos sind nun auch Online – > LINK

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